Barbara Dribbusch

Journalistin & Autorin

Berichte

Nur noch montags ins Büro | TAZ 26.6.2020

ARBEITSWELT Das Arbeiten im Homeoffice hat die Produktivität nur in jedem zehnten Betrieb gesteigert. Viele Beschäftigte wollen einen Mix aus Heim- und Büroarbeit.

Der Mann hatte Humor. Beim virtuellen Meeting in der Firma ließ er den himmelblauen Hintergrund der ARD-Tagesschau einblenden und setzte sich im Anzug davor, um sich im Nachrichtensprecher-Look mit den KollegInnen auszutauschen.
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Das Recht auf einen Notausgang | TAZ 11.1.2020

PATIENTENRECHT  Im Februar entscheidet das Verfassungsgericht über mehrere Beschwerden zur Sterbehilfe. Wer zieht künftig die Grenze, ab der Schwerkranke ein Recht auf professionelle Hilfe zum Suizid haben? Betroffene sagen: Wir

Die Berge leuchteten rot in der untergehenden Sonne Norwegens, die Hunde zogen Schlitten durch die schneebedeckte Landschaft. In einem saß Anja Clement warm eingepackt, zugedeckt, ein Begleiter hielt sie von hinten fest. „Wir waren überglücklich“, sagt Clement, 55, heute. „Ich reise gerne. Ich suche immer neue Wege, wie ich mit der Krankheit umgehen kann.“
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„Dann will ich nicht mehr leben“ | TAZ 20.8.2019

PFLEGE Ein neues Gesetz sieht vor, dass Schwerstkranke in der Regel nicht mehr zuhause, sondern nur noch stationär versorgt werden können. Die Betroffenen laufen Sturm dagegen

Jan Grabowski, 53, lebt mit Ehefrau, Tochter und Enkelsohn zusammen. „Selbstbestimmung“ sei ihm wichtig, erklärt der Betriebswirt. Genauer gesagt schreibt er das Wort „Selbstbestimmung“, indem er mit den Augen über ein Buchstabenfeld wandert und die Buchstaben oder Silben nur durch den Blick aktiviert.
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60 Kilo Hundefutter in den 5.Stock | TAZ 30.4.2019

ARBEITSWELT Paketberge, unwillige Nachbarn und Amazon Prime: PaketzustellerInnen ackern schwer, den KundInnen wird aber eine „kostenlose Lieferung“ versprochen. Da stimmt etwas nicht. Zwei Paketboten erzählen

 

Hochhäuser können ein Albtraum sein. Zum Beispiel dieser Gebäudekomplex aus fünf sechsstöckigen Blocks in der Nähe von Stuttgart, ein Klingelschild mit 30 Namen an der Tür. „Das Hochhaus soll man eigentlich in fünf Minuten schaffen. Ich brauchte dort aber eine halbe Stunde“, erzählt Lars Meyer.
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Der umgeleitete Patient | TAZ 21.1.2019

ARZTBESUCHE PatientInnen sollen künftig schneller zu Fachärzten kommen und bloß nicht in die Klinikambulanz gehen

Um sieben Uhr in der Früh stehen die ersten zwanzig Patienten Schlange vor der Tür der Augenarztpraxis von Dr. Ludger Wollring in Essen. Bis 8.30 Uhr führt Wollring eine „Offene Sprechstunde“. Erst die späteren Morgen- und Nachmittagsstunden sind für die Hilfesuchenden mit Terminen reserviert. Für Wollring ist die frühe Zeit der offenen Sprechstunde auch Strategie.
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