Barbara Dribbusch

Journalistin & Autorin

Neues
Berichte

„Dann will ich nicht mehr leben“ | TAZ 20.8.2019

PFLEGE Ein neues Gesetz sieht vor, dass Schwerstkranke in der Regel nicht mehr zuhause, sondern nur noch stationär versorgt werden können. Die Betroffenen laufen Sturm dagegen

Jan Grabowski, 53, lebt mit Ehefrau, Tochter und Enkelsohn zusammen. „Selbstbestimmung“ sei ihm wichtig, erklärt der Betriebswirt. Genauer gesagt schreibt er das Wort „Selbstbestimmung“, indem er mit den Augen über ein Buchstabenfeld wandert und die Buchstaben oder Silben nur durch den Blick aktiviert.
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Berichte

60 Kilo Hundefutter in den 5.Stock | TAZ 30.4.2019

ARBEITSWELT Paketberge, unwillige Nachbarn und Amazon Prime: PaketzustellerInnen ackern schwer, den KundInnen wird aber eine „kostenlose Lieferung“ versprochen. Da stimmt etwas nicht. Zwei Paketboten erzählen

 

Hochhäuser können ein Albtraum sein. Zum Beispiel dieser Gebäudekomplex aus fünf sechsstöckigen Blocks in der Nähe von Stuttgart, ein Klingelschild mit 30 Namen an der Tür. „Das Hochhaus soll man eigentlich in fünf Minuten schaffen. Ich brauchte dort aber eine halbe Stunde“, erzählt Lars Meyer.
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Kolumnen

Nicht nur die Frisur | TAZ 3.3.2019

ALTERN Loki Schmidt wäre am Sonntag 100 Jahre alt geworden. Frauen wie sie haben etwas Kultiges. Zu Recht.

Schon allein um diese Haare dürften sie Tausende von Frauen beneidet haben. Frauen, die in den 60er und 70er Jahren mit hässlichen Lockenwicklern herumlaufen mussten und im Sommer nicht im See untertauchen durften, weil das die Frisur ruiniert hätte, diese haarsprayfixierten Gestrüppe auf Frauenköpfen, in denen das Lebensverbot nistete.
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Berichte

Der umgeleitete Patient | TAZ 21.1.2019

ARZTBESUCHE PatientInnen sollen künftig schneller zu Fachärzten kommen und bloß nicht in die Klinikambulanz gehen

Um sieben Uhr in der Früh stehen die ersten zwanzig Patienten Schlange vor der Tür der Augenarztpraxis von Dr. Ludger Wollring in Essen. Bis 8.30 Uhr führt Wollring eine „Offene Sprechstunde“. Erst die späteren Morgen- und Nachmittagsstunden sind für die Hilfesuchenden mit Terminen reserviert. Für Wollring ist die frühe Zeit der offenen Sprechstunde auch Strategie.
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Kommentare

Die Sauereien passieren woanders | TAZ 22.10.2018

SHITSTORM Dürfen Sozis Rolex-Uhren tragen? Ja, natürlich

Deutschland hat ein seelisches Problem mit Rolex-Uhren, Reitpferden und Golfplätzen. Diese gelten irgendwie als Insignien von Macht und Reichtum. Obwohl der Reitsport keine richtig teure Sportart mehr ist, überall Golfressorts um Kunden buhlen und an der Rolex ein Proll- und Protz­image klebt wie altes Kaugummi.
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BARBARA DRIBBUSCH ist Redakteurin für Soziales im Inlandsressort der taz.

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