Barbara Dribbusch

Journalistin & Autorin

Neues

Jenseits des Missbrauchs | TAZ 27.1.2021

GRUNDSICHERUNG Hubertus Heil will mit einer Hartz-IV-Reform mehr individuelle Spielräume öffnen für die Jobcenter und die Betroffenen. Das ist der richtige Weg.

Es ist eine gute Gelegenheit. In einem Gesetzentwurf zur Grundsicherung für Arbeitssuchende will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) den erleichterten Zugang zu Hartz IV verstetigen, wie er in Zeiten der Coronapandemie eingeführt wurde. Corona als Türöffner für bessere Hartz-IV-Bedingungen? Die Chance besteht.
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Sozialstaat für die Mittelschicht | TAZ 7.12..2020

VERTEILUNG Corona offenbart die wirtschaftliche Verwundbarkeit vieler Selbstständiger. Das wirft  neue Gerechtigkeitsfragen auf

Wenn die Linkspartei einen staatlichen „Unternehmerlohn“ fordert, aus Steuermitteln, die auch ArbeitnehmerInnen aufbringen müssten, dann spürt man, dass sich etwas verändert hat in den politischen Maßstäben. Der Unternehmer, der Selbstständige als schützenswertes Objekt, das ist neu.
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55jährig, ledig, sucht… | TAZ 5.9.2020

LIEBE Ältere Männer suchen junge Frauen. Nein, ältere Frauen suchen junge Männer. Alles vergebliche Liebesmüh: Sex wird sowieso weniger im Alter. Oder nicht? Ein Blick auf die Klischees

Die Geschichte von Gunda machte die Runde, solche Geschichten werden gern weitererzählt unter Frauen und Männern in höherem Alter. Die Geschichte geht so: Gunda, 55 Jahre alt und schon länger getrennt, suchte einen Partner – für Freizeit, für Sex, für länger. Sie formulierte eine Kontaktanzeige, ganz konventionell. Nichts tat sich. Dann noch ein Versuch, mit dem Zusatz „55-Jährige, gerne dominant, sucht …“
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Nur noch montags ins Büro | TAZ 26.6.2020

ARBEITSWELT Das Arbeiten im Homeoffice hat die Produktivität nur in jedem zehnten Betrieb gesteigert. Viele Beschäftigte wollen einen Mix aus Heim- und Büroarbeit.

Der Mann hatte Humor. Beim virtuellen Meeting in der Firma ließ er den himmelblauen Hintergrund der ARD-Tagesschau einblenden und setzte sich im Anzug davor, um sich im Nachrichtensprecher-Look mit den KollegInnen auszutauschen.
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Zu zweit im Corona-Koller | TAZ 24.3.2020

CORONA-KRISE Wie kommt man als Paar mit der isolierten Zweisamkeit klar? Tipps aus dem Friseursalon, der Raumfahrt und dem Kloster

Kontakte auf das Allernötigste beschränken, zu Hause bleiben – das ist nötig, um die Mitmenschen und sich selbst vor Covid-19 zu schützen. Aber wie überlebt man als Paar, zusammen mit dem Liebsten fast eingeschlossen in der Wohnung, den Corona-Koller? Wenn beide Tag und Nacht zusammenglucken und bitte möglichst nicht rausgehen sollen?
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